Klaus Schnullermaus

Ohne Schnuller geht es nicht? Vielleicht kann ja „Klaus Schnullermaus“ weiterhelfen? Die kleine Maus besucht Kinder, die schon groß sind und mopst heimlich nachts die Nuckel, bis keiner mehr übrig ist. Denn Klaus Schnullermaus liebt die kleinen Gummidinger heiß und innig. Aber er hat immer im Tausch ein wirklich tolles Geschenk dabei. Doch das gibt es erst nach der ersten Nacht ohne Schnuller…

Klaus Schnullermaus ist im Haus

Peter ist ganz aufgeregt. „Mama mein grüner Schnuller ist weg!“ ruft er durch das Haus. Er hat überall gesucht und findet seinen heißgeliebten Nuckel nirgends. Aber zum Glück hat er noch den Piratenschnuller, den Nuckel mit dem Teddy und den Sonnenschnuller. Doch aber auch die verschwinden Stück für Stück. Mama ist sich sicher: Klaus Schnullermaus ist im Haus unterwegs, denn er hat erfahren, dass Peter jetzt ein großer Junge ist. Die kleine Maus hat Nuckel zum Fressen gern und sammelt sie, wo sie sie nur bekommen kann. Natürlich klaut Klaus Schnullermaus die Schnuller nicht, nein er tauscht sie gegen ein Geschenk ein, dass er im Rucksack hat.

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© Thekla Verlag

Peters Mama meint, dass es jetzt wohl Zeit ist, ohne den Nuckel zu schlafen. Nein, das geht nicht. Peter muss Klaus Schnullermaus fangen und jagt durch ganze Haus. Die ganze Familie sucht mit, selbst Kasimir, der Kater. Sie suchen überall, aber finden können sie die kleine Maus nicht. Peter ist traurig. Er versteckt seinen letzten Schnuller in seiner Schatzkiste und verschließt sie ganz fest. Erst zum Schlafengehen holt er ihn wieder raus. Aber was ist das? Im Schnuller ist ein kleines Loch. Peter ist wütend und Mama bleibt bei ihm bis er eingeschlafen ist. Peters erste Nacht ganz ohne Nuckel…

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© Thekla Verlag

Sanfter Abschied vom Schnuller

Schnuller sind oft treue Begleiter in den ersten Lebensjahren. Sie beruhigen und spenden Trost. Aber irgendwann kommt die Zeit, um Abschied vom Schnuller zu nehmen. Damit die endgültige Trennung nicht so schmerzhaft ist, hilft es Kinder langsam und schonend darauf vorzubereiten. Eine „von-Heute-auf-Morgen“-Aktion ist meist nicht von überschwänglichem Erfolg gekrönt. Empfehlenswert ist es, das Kind miteinzubeziehen und den dauerhaften Abschied mit einem sanften Ritual zu begleiten.

Klaus Schnullermaus Postkarte
Mit der Postkarte wird der Besuch von Klaus Schnullermaus angekündigt.

Birgit Hörner und Silke Weßner bieten mit ihrem Buch „Klaus Schnullermaus“* eine liebevoll durchdachte Hilfe zum Abgewöhnen des Schnullers mit genauer Anleitung nach der Klaus-Schnullermaus-Methode. Es unterstützt Kinder mit einer zauberhaften und wunderschön illustrierten Geschichte bei der Entwöhnung und Eltern mit einer leicht verständlichen Anleitung: Mit einer Postkarte kündigt sich Klaus Schnullermaus zu Hause an. Gemeinsam mit den Eltern lernen Kinder über das Buch den liebenswerten Klaus Schnullermaus kennen. Und dann kommt die Zeit, in der der kleine Mäuserich im eigenen Zuhause Stück für Stück, die Schnuller verschwinden lässt…

Eure Janet

Daten zum Buch:
Autor: Birgit Hörner
Illustration: Silke Weßner
Erscheinungsjahr: 29. Dezember 2014
Verlag: Thekla Verlag
Altersempfehlung: 2 bis 5 Jahre
ISBN: 978-3-9457-1101-9
Bildquelle: © Thekla Verlag

Gefällt euch das Buch, könnt ihr es hier kaufen:

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