Cowboy Klaus und das pupsende Pony

Ein echter Cowboy sitzt einsam Kaffee aus Blechtassen schlürfend am Lagerfeuer? Jagt mit seinem Pferd durch die Prärie? Alles Quatsch: „Cowboy Klaus und das pupsende Pony“ zeigt – augenzwinkernd – das wahre Leben im Wilden Westen. Cowboy Klaus trinkt Kaffee aus einem Blumentässchen und gärtnert am liebsten auf seiner kleinen Farm. Mit einem Pferd durch die Prärie reiten, das ist jedoch sein großer Traum. Dem kommt er schon sehr nahe. Aber was, wenn das Pony sich gar nicht reiten lassen will?

Cowboy Klaus und das pupsende Pony

Cowboy Klaus lebt glücklich und zufrieden mit seinen Freunden auf der Farm „Kleines Glück“. Es könnte nicht schöner sein in der Wohngemeinschaft: Cowboy Klaus, Kuh Rosi und Schwein Lisa verstehen sich super und haben viel Spaß zusammen. Beim Frühstück erzählt Rosi von ihrem neuen Buch. „Das spannende Leben der Cowboys“ heißt es. Aber, oh nein, die Cowboys in Rosis Buch sind ja gar nicht so wie Klaus. Sie haben kein Maisfeld und keinen Gemüsegarten. Nein, sie haben Pferde! Ist Klaus gar kein richtiger Cowboy?

Klaus ist traurig. Jetzt, da er weiß, was ein richtiger Cowboy den ganzen Tag so treibt, macht ihm die Gartenarbeit gar keinen Spaß mehr. Aber, was ist das? Ihhh, was für ein Gestank! Kurz darauf steht des Rätsels Lösung vor ihm: Ein Pony. Ein echtes geschecktes Pony. Das frisst wahnsinnig gerne Mais und, na ja, pupst deshalb ganz gehörig. Für Cowboy Klaus ist das stinkende Tier ein großes Glück, denn vielleicht kann er nun ja doch so sein wie die anderen Cowboys. Nur, dass das Pony sich nur und ausschließlich von Indianern reiten lässt. Jetzt wird es richtig kompliziert. Denn um wie die Cowboys im Buch zu reiten, muss Klaus ausgerechnet zu einem Indianer werden…

© Tulipan Verlag

Das Glück der Erde…

„Cowboy Klaus und das pupsende Pony“* bricht so ziemlich mit jedem Wildwest-Klischee, das man sich vorstellen kann. Das ist extrem unterhaltsam, charmant und motiviert zum Schmökern. Der einfache und gut zu lesende Text ist lustig, dabei aber klar und leicht verständlich.

Die passend zum komischen Thema gestalteten Bilder sind sehr liebevoll koloriert und extrem detailreich. Wer entdeckt zum Beispiel die kleinen Krabbeltierchen auf den Seiten zuerst? Der Tulipan Verlag hat seine Kinderbücher für Leseanfänger aus der ABC-Reihe in drei Lesestufen eingeteilt. „Cowboy Klaus und das pupsende Pony“ gehört zur ersten Stufe (A) und ist somit der ideale Einstieg für Erstleser. Ein Muss im Bücherregal!

Daten zum Buch:
Autoren: Eva Muszynski und Karsten Teich
Illustrator: Karsten Teich
Erscheinungsjahr: 1. August 2008
Verlag: Tulipan Verlag
Altersempfehlung: 6 bis 8 Jahre
ISBN: 978-3-939944-19-5
Bildquelle: © Tulipan Verlag

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