Das wilde Mäh und die Irgendwo-Insel

Ham ist schon ein außergewöhnlicher Wolf. Er ist stark, mutig und erlebt eine Menge Abenteuer. Nur ist Ham eigentlich kein Wolf, sondern ein Widder. Aber das stört niemanden im Wald, schon gar nicht sein Wolfsrudel. Im dritten Teil der Kinderbuchreihe „Das wilde Määäh und die Irgendwo-Insel“ macht sich Ham auf die Suche nach Wolfspapa Kip und findet sich einmal mehr wider Willen in einem turbulenten und aufregenden Abenteuer wieder…

Das wilde Mäh – Herzensangelegenheiten

Ham hätte eigentlich gern seine Ruhe. Von Abenteuern hat er erst einmal die Nase voll. Zu aufregend war es für ihn seine eigene Herkunft zu erkunden und sich den fiesen Monstern zu stellen, die den Wald bedrohten. Er mag das beschauliche Leben in seinem Wald. Eingekuschelt in seine Höhle möchte er nichts lieber als schlafen. Doch genau davor hat es sich das Gämsenmädchen Grazia bequem gemacht und löchert ihn mit Fragen: „Wann es endlich wieder los geht mit den Abenteuern?“ oder „Ob Ham denn nicht berühmt und unsterblich werden möchte?“. Ham fühlt sich ihr hilflos ausgeliefert und es bleibt ihm nichts anderes übrig, als mitten in der Nacht davonzulaufen.

Das wilde Mäh Bild 1
© Loewe

An seinem Lieblingsplatz dem Flussufer angekommen, hört er seine Wolfsmama Rhea schmerzvoll Winseln. Sofort macht er sich auf den Weg zu ihr. Doch von Angreifern weit und breit keine Spur. Rhea ist überrascht, Ham zu sehen. Sie erklärt ihm, dass sie nicht verletzt, sondern sehr einsam sei. Kurz vor der Geburt von Wolke, Brise und Feder ist Papa Kip auf der Suche nach Nahrung verschwunden. Vermutlich ist er auf der Insel der Sonne, denn zuletzt wurde er auf einem Baum treibend auf dem Fluss gesehen. Ham beschließt, dafür zu sorgen, dass Rhea nicht mehr traurig und einsam ist. Zusammen mit Flöckchen, Tupfer und Grazia will Ham die geheimnisvolle und sagenumwobene Insel finden, von der niemand je zurückkehrte, und Papa Kip nach Hause holen…

das wilde määh bild 2
© Loewe

Eine Reise ins Paradies

Die Titelhelden von Vanessa Walders Kinderbuchreiche „Das wilde Määäh“ Ham und Flöckchen reifen langsam heran und müssen sich dem Erwachsenenwerden stellen. Natürlich stehen auch im dritten Band „Das wilde Mäh und die Irgendwo-Insel“* wichtige Themen wie Freundschaft und Familie im Vordergrund, dennoch ist es diesmal ein Buch der leisen Töne. Starke, gefühlvolle und auch schmerzhafte Thematiken wie Abschied und Tod greift die Autorin philosophisch auf, keinesfalls leicht, dafür liebevoll und kindgerecht. Die jungen Leser erfahren behutsam zusammen mit Ham Stück für Stück, die Bedeutung die Insel der Sonne kennen. Eine ergreifende und tiefgründige Geschichte mit einer wunderbaren Prise Humor, die ans Herz gelegt werden muss.

Eure Janet

Daten zum Buch:
Autor: Vanessa Walder
Illustration: Falk Holzapfel (Zapf)
Erscheinungsjahr: 8. März 2016
Verlag: Loewe
Altersempfehlung: 8 bis 10 Jahre
ISBN: 978-3-7855-8213-8
Bildquelle: © Loewe

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