Der Manni im Mond

Lalelu, nur der Mann im Mond schaut zu… Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht? Den Mann im Mond. Das will Manni Balkenschuh herausfinden. Mit selbstgezimmerter Rakete, Kai Lüftners grandioser Dichtkunst und Astrid Henns intergalaktischen Illustrationen geht es bei „Der Manni im Mond“ quer durch den Weltraum bis hin zum Mond. Kommt, wir fliegen mit…

Vom Mann im Mond

Man sagt, es sei vielleicht bewohnt,
das runde Ding im All, der Mond.
Angeblich wohnt im Mond ein Mann,
denn man erkennt ja dann und wann –
in einem ganz speziellen Licht –
das legendäre Mondgesicht.

© Coppenrath

Der Manni im Mond

Raumfahrer aus vielen Ländern, haben schon versucht, den Mann im Mond zu besuchen. Was wurde nicht schon alles ausprobiert und konstruiert. Und doch konnte es trotz der vielen Reisen, keiner so richtig beweisen. Es ist auch Manni Balkenschuhs Traum: Er will in die Weiten des Alls und den Mondbewohner suchen. Dafür baut er sich eine Rakete – aus Toaster, Mixer, Waschmaschine, Wecker, Fön, Radio und Gardinenstangen. Und tatsächlich: Zisch! Die Rakete schießt ins All.

Aber als er beim Mond ankommt, ist der gerade nur eine Sichel. Dort kann Manni nicht mit seiner Rakete landen. So dreht er ein paar Stunden durchs Universum seine Runden. Er bewundert die Sterne und fühlt sich plötzlich sehr einsam. Also, ab zum Mond. Nun steht der Landung nichts im Wege. Der Mond ist rund und voll. Die Rakete stellt Manni in einem Krater ab. Dann geht es auf Erkundungsrundgang. Vom Mann im Mond ist weit und breit nichts zu sehen. Manni ist traurig. Da stupst ihn jemand an. – Nanu? Als er sich umdreht, sieht er…

© Coppenrath

Eine intergalaktische Gute-Nacht-Geschichte

Wer Kai Lüftner kennt, der kennt auch seinen unkonventionellen und rotzfrechen Stil. Typisch Berliner eben. Doch in „Der Manni im Mond“* schlägt er leise, fast zarte Töne an. Zwar immer noch ein klein wenig augenzwinkernd und wie gewohnt unglaublich fantasievoll, und doch in einer eher träumerischen Art und Weise. Und mit einem kleinen überraschenden, aber so wundervollen Ende. Eben so, wie eine Gute-Nacht-Geschichte sein soll.

Verträumt ziehen Lüftners Reime zwischen Astrid Henns wunderschönen Bildern ihre Bahnen. Gleiten zusammen mit der Rakete durch das All. Spielen mit Sprache, Rhythmik und Versmaß. Passend dazu nehmen die detailreichen Illustrationen kleine Leser mit auf die interstellare Entdeckungsreise. Die grafische Gestaltung – Sternenbilder auf den Vorsatzseiten, ein im Dunkeln leuchtendes Coverbild – und der Inhalt sind hier himmlisch gut aufeinander abgestimmt. Eine Geschichte, die auch kleinen Entdeckern garantiert süße Träume beschert…

Eure Janet

Daten zum Buch:
Autor: Kai Lüftner
Illustration: Astrid Henn
Erscheinungsjahr: 29. Juni 2017
Verlag: Coppenrath
Altersempfehlung: 4 bis 6 Jahre
ISBN: 978-3-6496-7034-6
Bildquelle: © Coppenrath

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