Der Tag, an dem der Mond verschwand

An einem schönen Sommernachmittag hatten Karl und Anna einen Streit. Karl wollte am liebsten mit einem Seil spielen, aber Anna lieber auf dem Trampolin hüpfen. Sie stritten sich so sehr, dass sie danach kein Wort mehr miteinander sprachen. Das war „Der Tag, an dem der Mond verschwand“. Endlos lang und trostlos leer. Oder vielleicht doch nicht?

Der Tag, an dem der Mond verschwand

Am Tag, an dem der Mond verschwand, wollte Karl mit dem Seil spielen. Aber Anna wollte lieber auf dem Trampolin springen. Auf dem Trampolin kann man bis zum Himmel fliegen, schwärmte sie. Da musste Karl lachen. Das ginge nicht. Doch mit einem Seil ist es möglich, den Mond zu fangen. Anna wurde wütend. Doch Karl war das egal. Er wollte, dass Anna sich ärgerte. Und an diesem Nachmittag spielten Anna und Karl nicht mehr zusammen.

© 360 Grad Verlag

Karl beschließt allein zu spielen, aber irgendwie macht das keinen Spaß. Am Abend als der Mond blass am Himmel erscheint, will er etwas Besonderes machen. Etwas, worum ihn Anna beneiden würde. Er schwingt sein Seil wie ein Lasso und fängt den Mond ein. Karl beginnt zu schaukeln. Am Mond. Immer schneller und höher. Aber keiner hört und sieht es. Ärgerlich zieht er am Seil. Und plumps, landet der Mond vor ihm im Gras. Ohje! Was soll er denn nun tun? Wie den Mond an den Himmel zurückbekommen?

Übers Streiten und Versöhnen

Ein Streit entsteht schnell und mit ihm eine sehr stürmische Achterbahn der Gefühle: Die eigenen Wünsche, Interessen und Bedürfnisse aussprechen sowie die des Anderen erkennen und berücksichtigen. Spannungen und kontroverse Standpunkte ertragen. Nachgeben. Selbstbehauptung. Aufeinander zugehen. Kompromisse finden. Vertragen. Verzeihen. Gar nicht so leicht. Das zeigt Michael Engler in „Der Tag, an dem der Mond verschwand“*.

Eine Geschichte über Streit, Freundschaft und Liebe wundervoll umrahmt von traumhaften Bildern aus der Feder Martina Matos. Die es schaffen, der doch sehr emotional starken Thematik, eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen. Eine Atmosphäre des Wohlbefindens. Voller Wärme. Ein kleiner Widerspruch und doch an sich harmonisch. Versöhnlich. Einander ergänzend. Wundervoll.

Eure Janet

Daten zum Buch:
Autor: Michael Engler
Illustration: Martina Matos
Verlag: 360 Grad Verlag
Erscheinungsjahr: 23. März 2020
Altersempfehlung: 5 bis 7 Jahre
ISBN: 978-3-9618-5531-5
Bildquelle: © 360 Grad Verlag

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2 Gedanken zu „Der Tag, an dem der Mond verschwand

  • 15. Mai 2020 um 19:03
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    Hallo liebe Janet!

    Oh das sind ja wunderschöne Bilder! Und die Geschichte hört sich auch sehr spannend an! Wie Karl wohl den Mond zurück an Himmel bekommt?!?
    Ein sehr schöner Büchertipp muss ich mir besorgen ;-)
    Liebe Grüße

    Antwort
    • 18. Mai 2020 um 6:30
      Permalink

      Liebe Stephanie,

      eine ganz wundervolle Geschichte. Und es freut mich sehr, dass sie Dir ebenfalls so gut gefällt.
      Ganz viel Freude beim Herausfinden, wie der Mond wider zurück an den Himmel kommt.

      Liebe Grüße
      Janet

      Antwort

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