Ein Bär namens Paddington

Braunes Fell, Kulleraugen, großer Schlapphut und verbeulter Koffer mit Marmeladenglas – das ist Paddington! Zusammen mit Familie Brown erlebt der kleine Bär jede Menge Abenteuer. In „Ein Bär namens Paddington. Seine größten Abenteuer“ erobert er die Herzens der Browns im Sturm und stellt deren Leben ganz schön auf den Kopf…

Ein Bär namens Paddington

Paddington, so heißt ein großer Bahnhof in London. Mr und Mrs Brown wollen ihre Tochter Judy abholen, die aus dem Internat nach Hause kommt, weil sie Ferien hat. Es ist ein heißer Sommertag und überall auf dem Bahnhof wimmelt es von Menschen. Lokomotiven pfeifen, Lautsprecher plärren und Gepäckträger rennen hin und her. Mr Brown nimmt seine Frau am Arm und drängt sie durch die Menschenmenge. Plötzlich deutet er in eine Ecke. Dort im Dunklen sitzt etwas Pelziges auf einem Koffer – ein Bär ist da hinter den Postsäcken.

Sein Fell ist braun und ziemlich schmutzig. Auf dem Kopf trägt er einen alten Hut und unter dem Hut schauen zwei Kulleraugen hervor. Am Hals baumelt ein kleiner Zettel. Der Bär kann sprechen und erzählt den beiden seine Geschichte: Er ist ein blinder Passagier und kommt aus Peru. Er hat sich auf einem großen Schiff versteckt und ist nun auf dem Bahnhof gelandet. Seine Tante Lucy, bei der gewohnt hat, muss in ein Heim und sie hat sich immer gewünscht, dass er mal auswandert. Der kleine Bär beugt sich über den Koffer und Mrs Brown liest, was auf dem Zettel steht: „Bitte kümmert euch um den kleinen Bären!“. Das macht Familie Brown. Sie nimmt den Bären bei sich auf und tauft ihn Paddington…

© Gulliver von Beltz & Gelberg

Kleiner Bär, große Abenteuer

…und damit beginnt ein großes Abenteuer. Unendlich charmant erzählt Michael Bond in „Ein Bär namens Paddington. Seine größten Abenteuer“* die Geschichten rund um den kleinen Bären und seiner Familie Brown. Neugierig erkundet Paddington die Welt um sich herum und sorgt immer wieder für das eine oder andere kleinere Chaos. Dabei will er doch immer alles genau und richtig machen. Aber egal was auch passiert, unterkriegen lässt sich Paddington nicht! Und genau deswegen schließt man diesen kleinen, tollpatschigen Kerl schnell ins Herz.

Zum Glück schenkte Michael Bond seiner Frau zu Weihnachten einen auf den Namen Paddington getauften Teddybären, der ihn zu seinen Geschichten inspirierte. Andernfalls wären wir nie in den Genuss dieser wirklich bezaubernden Kinderbücher gekommen. Und etwa 150 Bücher, die sich weltweit über 35 Millionen Mal verkauft haben und in 40 Sprachen übersetzt wurden, belegen beeindruckend, dass er wahre Kinderbuchklassiker geschaffen hat. Hut ab! Der kleine Bär hat es wirklich verdient, dass man sich um ihn kümmert, vor allem mit ganz viel Vorlesen und Lesen!

Eure Janet

Daten zum Buch:
Autor: Michael Bond
Illustrator: Peggy Fortnum,‎ Mark Burgess
Übersetzung: Käthe Recheis,‎ Brigitte von Mechow,‎ Peter Kent
Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg
Erscheinungsjahr: 18. September 2017
Altersempfehlung: 5 bis 7 Jahre
ISBN: 978-3-4077-4903-1
Bildquelle: © Gulliver von Beltz & Gelberg

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2 Gedanken zu „Ein Bär namens Paddington

  • 8. Januar 2018 um 7:33
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    Eine meiner liebsten Bücher in der Kindheit waren 3 Paddington-Bücher, die ich von der Nachbarin geschenkt bekam. Und ich liebe den kleinen Bären noch heute. Im Kino waren wir natürlich auch schon und lesen im Moment gerade das Buch zum 2. Film.
    LG
    Nele E.

    Antwort
    • 8. Januar 2018 um 7:40
      Permalink

      Liebe Nele,

      es geht gar nicht anders – den kleinen Bären muss man einfach nur Liebhaben 🙂 Den 2. Film haben wir noch nicht gesehen, werden wir aber nachholen, denn schon der erste Teil ist zauberhaft.
      Schön zu lesen, dass Paddington immer noch zu begeistern vermag!

      Liebe Grüße
      Janet

      Antwort

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