Ene mene mink mank pink pank

Alle meine Fingerlein sollen einmal Tiere sein. Eins, zwei, drei, vier, fünf Matrosen werden jetzt auf Reisen gehen; eins, zwei, drei, vier, fünf Matrosen wollen sich die Welt ansehen. Ri ra rutsch, wir fahren mit der Kutsch. Vor – zurück, vor – zurück. Hin und her, hin und her. Was wollen wir machen? Auf dem Kopf stehen und lachen: „Ene mene mink mank pink pank: Das Hausbuch der Kinderreime und Gedichte“…

Ene mene mink mank pink pank

Ene mene mink mank pink pank, ene mene acke backe, eia peia weg. Bene bane bune bone, mene mane mune mone. Schucke licke ducke dicke, mucke licke mucke micke. Eene mene deene kleene, dacke dicke pucke licke. Acka wacka, eia weia weg. Picke packe micke macke, licke lacke dicke dacke.
Ische asche wische wasche, pile mulle mische masche. Penelope denelope, alle malle menelope. Acka wacka, eia weia weg…

Erste Verse für die Kleinen

Igels machen Sonntag früh
eine Segelbootpartie.
Und die Kinder jauchzen froh,
denn das Boot, das schaukelt so!
„Passt gut auf“, spricht die Mama Igel,
„denn ihr habt ja keine Flügel“!
Wenn ihr dann ins Wasser fallt,
ja, dann ist es nass und kalt!“

© Ellermann

Der Tag, die Nacht und zwischendurch

Morgens früh um sechs
kommt die kleine Hex;
morgens früh um sieben
schabt sie gelbe Rüben.
Morgens früh um acht
wird Kaffee gemacht;
morgens früh um neune
geht sie in die Scheune.
Morgens früh um zehne
holt sie Holz und Späne;
feuert an um elfe,
kocht dann bis um zwölfe
Fröschebein und Krebs und Fisch.
Hurtig, Kinder, kommt zu Tisch!

© Ellermann

Keine Zeit für Langeweile

Dunkel war’s, der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Wagen blitzeschnelle
langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschoss’ner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.
Und ein blond gelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar
saß auf einer grünen Kiste,
die rot angestrichen war.
Neben ihm ´ne alte Schrulle,
zählte kaum erst sechzehn Jahr,
in der Hand ´ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.

Das Hausbuch der Kinderreime und Gedichte

In „Ene mene mink mank pink pank: Das Hausbuch der Kinderreime und Gedichte“* sind über 250 seit Generationen bekannte und beliebte Fingerspiele, Kniereiter, Gedichte, Trostverse, Reime (für jede Jahreszeit, rund um Tag und Nacht oder zum Einschlafen), Schüttelreime, Wiegenlieder, Witze, Zungenbrecher, Rätselgedichte, Abzählverse, Teekesselchen und vieles, vieles mehr versammelt. Dazu gibt es Anleitungen und Hinweise für passende Bewegungen zu den Texten.

In den einzelnen Kapiteln „Erste Verse für die Kleinen“, „Der Tag, die Nacht und zwischendurch“, „Durchs Jahr“, „Keine Zeit für Langeweile“ und „Mit Kopf und Herz“ – fantasievoll von Angela Glökler illustriert – findet sich für jede Gelegenheit etwas. Ein Hausbuch für die ganze Familie zum Kitzeln, Spielen, Klatschen, Singen, Krabbeln, Träumen, Lachen, Auffrischen, Neufinden, Wiederentdecken und Kennenlernen.

Eure Janet

Daten zum Buch:
Herausgeberin: Susanne Mardt
Text: u.a. von Elisabeth Borchers, Paula Dehmel, Heinz Erhardt, Erwin Grosche, Josef Guggenmos, Uwe-Michael Gutzschhahn, Heinz Janisch, Mascha Kaléko, Erich Kästner, Jan Koneffke, James Krüss, Paul Maar, Hans Manz, Arne Rautenberg, Eva Rechlin, Joachim Ringelnatz
Illustration: Angela Glökler
Erscheinungsjahr: 24. Juli 2017
Verlag: Ellermann
Altersempfehlung: 2 bis 4 Jahre
ISBN: ‎ 978-3-7707-2502-1
Bildquelle: © Ellermann

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