Guti und Lumpi – Wie alles begann

Zwei kleine Kämpfer, die sich nicht unterkriegen lassen – das sind Guti und Lumpi. „Guti und Lumpi – Wie alles begann“ ist die abenteuerliche Geschichte des kleinen Lumpi, der als Welpe noch von seiner Familie geliebt und umsorgt, aber später als Last gesehen und ins Tierheim gebracht wird. Schrecklich und doch zugleich ein großes Glück, denn so findet er den besten Freund auf der ganzen Welt…

Guti und Lumpi – Wie alles begann

Lumpi versteht die Welt nicht mehr! Warum mag ihn seine Menschenfamilie nicht? Hat er etwas falsch gemacht? Nein, aber er ist seinen Besitzern lästig geworden und landet so im städtischen Tierheim. Anfangs noch ängstlich und verstört, freundet sich Lumpi schnell mit dem Tierpfleger Giovanni an. Der kann nämlich italienisch. Wie praktisch für den cleveren Lumpi, der sich so sehr für Fremdsprachen interessiert. Giovanni gewöhnt sich schnell daran, dass Lumpi sprechen kann und bemüht sich sofort darum, ein neues Zuhause für das aufgeweckte Hündchen zu finden.

© Caroline Haberland

Ein paar Wochen später kommt Giovanni mit einer Frau ins Tierheim. Sie heißt Frau Neumeier, sucht einen neuen Hund für ihr Kinderheim – und ist ganz angetan von Lumpi. Ein sprechender Hund, da werden sich die Kinder freuen! So zieht Lumpi in sein neues Zuhause. Er fühlt sich schnell wohl und versteht sich gut mit allen Kindern und Erwachsenen im Heim. Besonders spannend findet Lumpi, dass so viele Nationen vertreten sind. So viele Sprachen und Kulturen. Da kann er sicher viel lernen. Eines Tages fährt Frau Neumeiers Bus im Hof vor. Ein kleiner Junge namens Guti steigt aus. Verängstigt lässt der Neuankömmling niemanden an sich heran. Niemanden außer Lumpi. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!

© Caroline Haberland

Echte Freundschaft – Zwei, die sich verstehen

Kindgerecht und behutsam widmet sich Caroline Haberland in „Guti und Lumpi wie alles begann“* einem nicht ganz einfachen Thema: Obwohl sie nett empfangen werden, ist das Leben im Tier- beziehungsweise Kinderheim anfangs nicht leicht für die Hauptfiguren. Das sorgt für einige nachdenkliche Momente. Verzweifelt fragt sich Lumpi beispielsweise, was er nur tun kann, um wieder nach Hause zu dürfen. Grundsätzlich aber ist Lumpi ein fröhlicher Charakter. Nicht zuletzt durch seinen ungebrochenen Optimismus arrangiert er sich schnell mit seiner neuen Situation.

Die Geschichte der zwei Freunde liest sich flüssig und ist charmant illustriert. Dass der wissbegierige uns sprachtalentierte Lumpi eine Brille trägt und dadurch noch menschlicher wirkt, ist eine nette Idee. So wird es noch einfacher, sich mit ihm zu identifizieren. Ein ganz wunderbares Plädoyer für die Freundschaft, das Lesen sowie das Interesse an fremden Sprachen und Kulturen. Nur schade, dass das Buch recht abrupt endet. Noch ein Kapitel mehr wäre ideal gewesen. Insgesamt aber macht der Band Lust auf mehr – Daumen hoch für Guti und Lumpi!

Eure Stefanie

Daten zum Buch:
Autor: Caroline Haberland
Illustration: Rudolf Eizenhöfer
Erscheinungsjahr: 1. Februar 2017
Verlag: Caroline Haberland
Altersempfehlung: ab 5 Jahren (Vorlesebuch) / ab 7 Jahren (Selbstleser)
ISBN: 978-3-0005-6075-0
Bildquelle: © Caroline Haberland

Guti und Lumpi auf Weltreise

Lust auf ein weiteres Abenteuer der zwei Freunde? In „Guti und Lumpi auf Weltreise“ gewinnt Guti bei einem Wettbewerb in der Schule eine ganz besondere Reise. Zusammen mit Lumpi geht es durch die verschiedensten Städte. Gar nicht so einfach, sich mit anderen Menschen zu verständigen. Und dabei würde Guti doch so gern nicht nur Land, sondern auch die Leute kennenlernen. Aber auf Lumpi ist Verlass… (Altersempfehlung: ab 5 Jahre, Caroline Haberland) Gefällt euch das Buch? Hier könnt ihr es bestellen.*

 

 

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