Matti und Max: Abenteuer in Berlin

Berliiiiin! So aufregend: Matti verbringt die Ferien bei Max in Berlin. Baden im Wannsee, ein Besuch im Zoo und Currywurst bei Konnopke – so richtig dufte. Doch mit der Entdeckung einer alten Schmuckschatulle im Garten schlittern die Freunde in ein unglaubliches Abenteuer voller Überraschungen. Die Suche nach den Erben führt sie quer durch Berlin und mitten hinein in die wechselvolle Geschichte der Stadt von der Teilung Berlins bis hin zum Mauerfall: „Matti und Max: Abenteuer in Berlin“…

Matti und Max: Abenteuer in Berlin

Endlich ist es soweit: Matti darf eine Woche in den Ferien verbringen. Aber er freut sich nicht nur auf Berlin, sondern auch darauf Vicky kennenzulernen. Max beste Freundin wohnt im Haus nebenan und hat den beiden Freunden schon bei ihren Abenteuern in Kreta und New York mit ihren Tipps und Ideen geholfen. Als Vickys Mama über eine alte Steinplatte im Garten stolpert, will Vickys Papa alle Platten ausbuddeln. Matti, Max und Vicky bieten ihre Hilfe an.

Im alten Rosenbeet bleibt aber der Spaten plötzlich stecken. In der Erde finden sie ein erdverkrustetes Kästchen, in der sich ein Ledermäppchen befindet. Darin ein Diamantring, eine Perlenkette und ein Medaillon mit zwei Kinderfotos. Wem die geheimnisvolle Schmuckschatulle wohl gehört? Jedenfalls nicht dem grantigen Nachbarn Papke, der die Kinder dabei beobachtet hat und sofort Anspruch auf den Fund erhebt. Matti, Max und Vicky machen sich auf die Suche nach den rechtmäßigen Eigentümern…

© Biber & Butzemann

Geschichte erleben – Ein historischer Streifzug durch Berlin

Berlin steckt voller Geschichte. Zahlreiche Gedenkstätten und Denkmäler erinnern beispielsweise an die Jahre der Deutschen Teilung. Viele Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt sind ein Symbol für die Wiedervereinigung Berlins, Deutschlands und Europas. Hier kann man überall auf den Spuren vergangener Zeiten wandeln. Zu einigen dieser geschichtsträchtigen Orte nehmen euch Matti und Max in ihrem Abenteuer mit. Ihr Streifzug durch Berlin führt an bekannte Orte wie…

Grenzübergangsstelle Dreilinden-Drewitz
Während der Teilung Deutschlands war die heutige A115 Anfang einer Transitstrecke zwischen West-Berlin und Westdeutschland. An ihr befand sich der Grenzübergang Dreilinden-Drewitz – mit den Kontrollpunkten Dreilinden auf West-Berliner- und Drewitz auf DDR-Seite. Die Grenzübergangsstelle zwischen West-Berlin und der DDR ist auch bekannt als „Checkpoint Bravo“. So nannten die Alliierten den Grenzübergang.

Glienicker Brücke
Die Glienicker Brücke verbindet die Städte Berlin und Potsdam über die Havel, den West-Berliner-Stadtteil Wannsee mit der brandenburgischen Landeshauptstadt. Während der Zeit des Kalten Krieges galt sie als Symbol der deutschen Teilung, da die Grenze zwischen BRD und DDR direkt in der Brückenmitte verlief. In dieser Zeit war sie ein spektakulärer Geschichtsschauplatz: Drei Agentenaustausche wurden auf der Glienicker Brücke durchgeführt. Seit 1989 ist sie wieder für den allgemeinen, öffentlichen Verkehr zugänglich und wird als „Brücke der Einheit“ bezeichnet.

© Biber & Butzemann

Brandenburger Tor
Das Brandenburger Tor ist eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins. Das Berliner Wahrzeichens gilt als Symbol für Teilung Deutschlands und der Wiedervereinigung. Von 1961 bis zum Fall der Mauer war das Brandenburger Tor mit dem Pariser Platz Teil des Grenzstreifens und unzugänglich für die Öffentlichkeit. 1989 kamen Hunderttausende Menschen aus Ost- und West-Berlin, um bei der Öffnung zuzusehen und später das erste gemeinsame Silvesterfest zu feiern.

Mauerpark
Der Mauerpark zwischen den Berliner Stadteilen Wedding und Prenzlauer Berg ist ein ebenfalls geschichtsträchtiger Ort: Früher stand hier die Berliner Mauer. Aus den Ruinen des „Todesstreifens“ ist eine grüne Oase und ein Ort der Begegnung geworden. Die Spuren aus der Zeit von 1961 bis 1989 lassen sich bis heute noch auf dem Gelände des Mauerparks finden, wie zum Beispiel der Rest der ehemaligen Hinterlandmauer, die ein beliebtes Fotomotiv und Freifläche für Graffitikünstler aus aller Welt ist.

© Biber & Butzemann

Bernauer Straße
Die Bernauer Straße liegt zwischen den Stadtteilen Wedding und Mitte. Hier wurde 1961 die Berliner Mauer direkt an der Ost-Berliner Häuserfront errichtet. Die Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen und wurden zwangsumgesiedelt. Die Bernauer Straße wurde zum Ort einer Reihe von Fluchten und Fluchtversuchen nach West-Berlin. Einige Bewohner seilten sich in letzter Minute aus ihren Fenstern ab. Und im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Fluchttunnel rund um die Bernauer Straße zum Weg in den Westteil der Stadt. Die Bernauer Straße ist der einzige Ort in Berlin, an dem ein Abschnitt der Grenzanlagen mit all seinen Einrichtungen erhalten wurde.

Gedenkstätte Berliner Mauer
Die Gedenkstätte Berliner Mauer erstreckt sich beidseits der Bernauer Straße. Sie ist seit 1998 der zentrale Erinnerungsort der deutschen Teilung. Auf dem Areal befindet sich ein Stück der Berliner Mauer, das erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen – mit Sperrelementen, Grenzmauer, Todesstreifen, Postenweg, Peitschenlampen und Hinterlandmauer – zum Ende der 1980er Jahre vermittelt. Auf dem ursprünglich in Ost-Berlin gelegenen Grenzstreifen ist die Außenausstellung zur Geschichte der Teilung zu sehen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite, die zum Westteil der Stadt gehörte, stehen das Besucherzentrum und das Dokumentationszentrum mit einem Aussichtsturm.

Checkpoint Charlie
An der Ecke Friedrichstraße und Zimmerstraße erinnert der ehemalige Kontrollpunkt an das geteilte Berlin. Der Checkpoint Charlie war zwischen 1961 und 1990 einer von 14 Grenzübergängen in Berlin. Das ehemalige Wachhaus wurde 1990 abgebaut und kann heute im Alliiertenmuseum an der Berliner Clayallee besichtigt werden. Eine Kopie mit Schlagbaum, Kontrollbaracke, Flaggen und Sandsäcken wurde im Jahr 2000 an ihrem ursprünglichen Ort wieder aufgestellt.

Berlin entdecken

Berlin: Bunt. Facettenreich. Vielfältig. Kulturell inspirierend. Viele Jahrhunderte alt. Mit bewegender Geschichte. Voller Geheimnisse. Mit einer Fülle an Sehenswürdigkeiten. Immer wieder faszinierend. In „Matti und Max: Abenteuer in Berlin“* geht auf eine spannende Erkundungstour – eingerahmt in eene kleene Feriengeschichte – durch die deutsche Hauptstadt. Die auf so wundervolle und gleichzeitig dufte Weise zeigt, dass Berlin nicht nur zum Verweilen, sondern vor allem zum Entdecken einlädt. Berlin ist immer ein Erlebnis: Ganz gleich, ob als Besucher oder Berliner. Knorke.

Eure Janet

PS: Der 3. Oktober ist der deutsche Nationalfeiertag, der an die Wiedervereinigung Deutschlands erinnern soll. 30 Jahre Deutsche Einheit – anlässlich des 30. Jahrestages stellen euch auch Steffi von Biber & Butzemann, Eliane von Mint & Malve, Alu von Grosseköpfe.de, Miriam von Geschichtenwolke, der Bücherzwerg, Nicole von Schatzenkind, Brigitte von Brigittes Kinderbuchblog, Manon von Buchkinder, Julia von Juliliest und Steffie von Kleiner Leser Bücher rund um die Thematik vor. Schaut auch gern dort vorbei. Es erwarten euch , Interviews, Specials und sogar ein Quiz. Viel Spaß beim Lesen, Rätseln und Stöbern!

Daten zum Buch:
Autor: Sandra Lehmann
Illustration: Manja Adamson
Verlag: Biber & Butzemann
Erscheinungsjahr: 5. März 2020
Altersempfehlung: 8 bis 12 Jahre
ISBN: 978-3-9591-6055-1
Bildquelle: © Biber & Butzemann

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