Myka und die Versteckschule

Kommt mit und entdeckt, den Ort, wo die Pilzolotten schlafen und leben. Ein Pilz? Nein, Pilzolotten: Kleine pilzähnliche Wesen, die immer nur im Herbst erwachen. Ihr müsst genau hinschauen, sie sind meisterhaft im Verstecken. Das lernen sie in der Versteckschule. Noch nie gehört? Mehr verrät Euch eine kleine Pilzolotte namens Myka in „Myka und die Versteckschule“…

Wo die Pilzolotten schlafen

Eikibufi – Viele sind schon einmal dort gewesen, aber kaum jemand kennt den Namen dieses wunderlichen Waldes. Nirgendwo glitzert der Morgentau heller, raschelt das Laub geheimnisvoller und leben so viele verschiedene Tiere und Pflanzen friedlich nebeneinander. Eikibufi ist ein riesiger und herrlicher Wald. Kein Wunder, dass sich die Pilzolotten ausgerechnet diesen zu ihrer Heimat auserkoren haben. Pilzolotten haben eine Menge mit gewöhnlichen Pilzen, die sie Stillpilze nennen, gemeinsam. Sie tragen auf ihren hellbraunen Körpern eine rotbraune Kappe. Als Gliedmaßen dienen ihnen lange, dünne Fäden. Denn im Gegensatz zu den Stillpilzen können sich Pilzolotten fortbewegen. Jedoch nur im Herbst erwachen sie aus ihren Moosbetten, tief unter der Erde. Sie sind wahre Meister in der Kunst des Versteckens, um nicht von den Pilzsammlern erwischt zu werden. Diese Fertigkeit lernt jede Pilzolotte in der Versteckschule von klein auf.

Myka und die Versteckschule Bild 2
© Edition Pastorplatz

Im August in Eikibufi

In einer Wurzelhöhle, in der alle Pilzolotten ihren Drei-Jahreszeiten-Schlaf erhalten, erwacht die kleine Pilzolotte Myka bereits mitten im August mit grummelnden und grollenden Bauchschmerzen. Myka blickt sich um, überall schlummern die Pilzolotten friedlich. Was war bloß mit ihr? Der Herbst hat noch nicht begonnen und doch ist sie schon aufgewacht. Mykas Gedanken wandern zur Versteckschule, die sie dieses Jahr besuchen soll. Vielleicht liegt es ja daran. Myka hat nämlich keine Ahnung, was sie dort erwartet. Wie sieht es dort aus? Was würde sie dort tun? Wie würden die Lehrer sein? Würde sie Freunde finden? Myka beschließt Antworten auf ihre Fragen zu finden und klettert mutig aus der Höhle.

Myka und die Versteckschule Bild 1
© Edition Pastorplatz

Die kleine Pilzolotte macht sich auf den Weg zu Thera, der weisen Waldblume. Die schläft zwar noch, zeigt ihr aber die Richtung, in der Myka die Versteckschule finden wird. Beherzt wandert sie weiter. Sie trifft auf Frau Steinkauz, die die Schule ziemlich gut kennt und ihr die verschiedenen Fächer erklärt. Die kleine Spinne Aranja beruhigt sie auch, denn die Schule ist ja schließlich zum Lernen und Üben da. Es vollkommen normal am Anfang noch nicht perfekt zu sein. Bei einem heftigen Regenguss stellt sich Myka unter einen Fliegenpilz. Dieser wäre sehr froh, wenn er in die Schule gehen dürfte. So langsam verschwindet Mykas Angst vor der Versteckschule und sie eilt nach Hause. Dort wartet schon ihr Bruder Myrko, dem sie ihre abenteuerliche Reise erzählt. Zufrieden ist kuschelt sie sich an ihn. Sie ist zwar immer noch aufgeregt und nervös, aber der erste Schultag darf nun kommen…

Schulanfang leicht gemacht

Viele Kinder freuen sich auf die Schule und sehen dem ersten Schultag mit Spannung entgegen. Da sie nun zu den „Großen“ gehören, neue Freunde finden und ganz neue Dinge lernen. Doch auch Unsicherheit, Skepsis und Angst sind häufig mit dem Schulanfang verbunden. So geht es auch der kleinen Pilzolotte Myka, die wegen der Versteckschule heftige Bauchschmerzen hat. Einfühlsam und liebevoll zeigt Autorin Asja Bonitz in „Myka und die Versteckschule“*, dass das ganz normal ist und es eben dazugehört. Angst ist eben manchmal auch nur eine Art von Vorfreude und ohne Aufregung kann man nicht so richtig Spaß haben. Begleitet wird ihre Geschichte von zauberhaften und warmherzigen Illustrationen, die aus der Feder von Mele Brink stammen. Eine wundervolle Geschenkidee für kommende Schulanfänger.

Eure Janet

Daten zum Buch:
Autor: Asja Bonitz
Illustration: Mele Brink
Erscheinungsjahr: 18. März 2016
Verlag: Edition Pastorplatz
Altersempfehlung: 5 bis 7 Jahre
ISBN: 978-3-9438-3313-3
Bildquelle: © Edition Pastorplatz

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