Ni Hao Kids – Chinesisch lernen

Liǎng zhī lǎo hǔ, liǎng zhī lǎo hǔ – pǎo dé kuài, pǎo dé kuài – yī zhī méi yǒu ěr duǒ – yī zhī méi yǒu wěi bā – zhēn qí guài,zhēn qí guài – Das ist kein geheimer Code, sondern „Bruder Jakob“ auf Chinesisch. Und doch eine Welt voller unbekannter Zeichen und Symbole, die darauf wartet entschlüsselt zu werden. „Ni Hao Kids – Chinesisch für Kinder: Eine Einführung in die chinesische Sprache in 10 Kapiteln“ gibt Kindern einen kleinen Einblick in eine faszinierende Sprache und einen facettenreichen Kulturkreis.

Ni Hao – Chinesisch sprechen und schreiben

Ni Hao – Guten Tag: Chinesisch ist eine Tonsprache, die auch als Tonalsprache bezeichnet wird. Alle Töne eines Wortes haben einen Rhythmus. Für einzelne Wörter gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Aussprache. So kann ein Wort gleich mehrere Bedeutungen haben. Im Chinesischen gibt es unglaublich viele, wahrscheinlich über 50.000 Zeichen. Aber auch Chinesen kennen und benutzen im Durchschnitt nur etwa 5.000 Zeichen. Die Variante des Chinesischen, die auch den meisten Chinesen geläufig ist, heißt Mandarin und wird auch als Hochchinesisch oder Standard-Chinesisch bezeichnet.

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© tredition

Die chinesische Schrift besteht aus Zeichen – kleine Piktogramme –, die jeweils eine Silbe repräsentieren. Um das vielfältige und komplexe System der chinesischen Schriftzeichen etwa zu vereinfachen, gibt es das „Pinyin“. „Pinyin“ heißt die Art, die Silben der chinesischen Schriftsprache als Lautschrift mit lateinischen Buchstaben wiederzugeben. Im „Pinyin“ befinden sich oberhalb der Buchstaben oft verschiedenartige Striche. Diese nennt man Tonzeichen und sie zeigen, welcher Ton bei der Aussprache verwendet werden muss.

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© tredition

Alles Chinesisch?

Klingt erstmal ganz schön Chinesisch oder? Aber so schwer ist es gar nicht: Mit „Ni Hao Kids – Chinesisch für Kinder: Eine Einführung in die chinesische Sprache in 10 Kapiteln“* wird Schritt für Schritt erklärt, was chinesische Schriftzeichen bedeuten und wie sie gezeichnet werden. In den insgesamt 10 Kapiteln gibt es informatives und leicht anwendbares Grundlagenwissen über die chinesische Sprache. Dank der ausführlichen Aussprachliste und den vielfältigen Übungen werden grammatikalische Grundlagen anschaulich erklärt. Inhaltlich werden alltägliche Themen wie Begrüßung, Zahlen, Tiere, Farben und Familie behandelt. Dafür gibt es einfache Übungen, um das Gelernte zu vertiefen.

Zusätzlich erfährt man viel Wissenswertes über die chinesische Kultur. Zum Beispiel heißt die „Chinesische Mauer“ bei den Chinesen „Lange Mauer“ („changcheng“, „tjang-tjung“) oder das China früher „Sina“ genannt wurde, von dem sich das Wort „Sinologe“ (Experte für China) ableitet. Und auch das Tiere im chinesischen Kalender eine wichtige Rolle spielen. Wirklich schöne und kindgerechte Illustrationen runden alles rundum ab. Das Buch wird für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren empfohlen, aber ich finde, dass es auch durchaus für sprachenbegeisterte Leser oder als Appetitanreger für Chinaurlauber geeignet ist. Und ich muss zugeben, dass es meinen kleinen persönlichen Traum einmal China selbst zu sehen und zu erleben, wieder stärker entflammen lässt. Zai jian!

Eure Janet

Daten zum Buch:
Autor: Rhana Tersteeg
Übersetzung: Paul Bickmann
Erscheinungsjahr: 28. Juni 2016
Verlag: tredition
Altersempfehlung: ab 6 Jahre
ISBN: 978-3-7345-0367-2
Bildquelle: © tredition

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