Omas magische Wolle-Gäääng

Omagie, motorradfahrende Stricklieseln, sprechende Manx-Katzen, mächtige Horchmuster, fliegende Siebenmeilenstiefel und goldene Wolle – nach dem Tod von Wills Oma geschehen im bisher ruhigen und beschaulichen Wollingen die merkwürdigsten Dinge. So ein Wirrwarr. Kann es sein, dass Oma Gerties Stricksachen wirklich Zauber bewirken? Ach du grüne Neune! Sapperlot! Donnerknispel: „Omas magische Wolle-Gäääng oder Wie wir das goldene Schaf fanden“…

Omas magische Wolle-Gäääng

Nadelkissen, Kannenwärmer, Klorollenhüte, Schals, Mützen, Handschuhe, Socken oder Pullover – Stricksachen so weit das Auge reicht. Wills Oma Gertie ist vor kurzem gestorben. Zusammen mit seiner Mutter ist er in ihrem Haus, um alles zu sortieren und auszuräumen. Bisher hat er nie den Wunsch verspürt, davon etwas haben zu wollen, aber jetzt verhält sich das anders. Dass in dem von ihm ausgesuchten Strickpulli Magie drinsteckt, davon hat Will keine Ahnung. Als er ihn anprobiert, fühlt es sich an wie eine Umarmung. So als wäre dieser nur für ihn gemacht. Seltsam. Und Will scheint nicht die einzige Person zu sein, die plötzlich an Oma Gerties Stricksachen interessiert ist.

© FISCHER Sauerländer

Am Abend steht erst Omas angebliches Strickkränzchen – fünf rätselhafte, sehr seltsam aussehende Damen vom Handarbeitsgeschäft Strickliesel – vor der Tür, sondern auch Mr. Fitchet, der die alte Woolman-Fabrik in Wollingen gekauft hat. Noch seltsamer wird es, als dieser versucht Gerties alte Strickwaren zu stehlen und aus dem Wohltätigkeitsladen aufzukaufen. Will ist sich sicher, dass sich hinter Omas Strickkunst mehr verbirgt, als es auf den ersten Blick scheint. Was hat es mit dem goldenen Garn auf sich, das sich durch alles zieht? Mithilfe des schrulligen Strickkreises, eines alten Motorrads, einer Herde vierhörniger Schafe und erstaunlicher Omagie versucht Will das Geheimnis Masche für Masche zu lüften…

© FISCHER Sauerländer

Fantastisches Abenteuer

Wahrlich eine Handwerkskunst, die Elka Evalds mit „Omas magische Wolle-Gäääng oder Wie wir das goldene Schaf fanden“* zum Besten gibt. Beeindruckend-erstaunlich wie sie herrlich-verrückte Ideen, liebenswert-skurrile Charaktere und amüsant-charmanten Wortwitz mit der doch an sich gar nicht so leichten Thematik über den Verlust eines geliebten Menschen miteinander verwebt. Und mit so viel Liebe, Herz und Magie beschreibt, wie schwer ist es, in den Momenten, in denen er gebraucht wird und nicht da ist und wie es im Leben weitergeht.

Teemu Juhanis schräge und witzige Illustrationen sind ein grandioser Augenschmaus und visualisieren die fantastische Geschichte auf entzückend-komische Weise. Eine umgarnende und magisch in den Bann ziehende Mischung aus Seelenwärmer, Abenteuer, Humor und der Leidenschaft zur Handarbeit. Zauberhaft!

Eure Janet

Daten zum Buch:
Text: Elka Evalds
Illustration: Teemu Juhani
Cover-Artwork: Nina Dulleck
Übersetzung: Jessika Komina, Sandra Knuffinke
Verlag: ‎ FISCHER Sauerländer
Erscheinungsjahr: 28. Juli 2021
Altersempfehlung: ab 8 Jahre
ISBN: ‎978-3-7373-5788-3
Bildquelle: © ‎ FISCHER Sauerländer

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2 Gedanken zu „Omas magische Wolle-Gäääng

  • 11. September 2021 um 11:53
    Permalink

    Das klingt toll! :-)
    LG Hanna

    Antwort
    • 11. September 2021 um 11:56
      Permalink

      Liebe Hanna,

      rundum ans Herz zu legen.

      Liebe Grüße
      Janet

      Antwort

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