Schimmerie Harztropf und das Sternenmeer

Wer erschafft all die kleinen Wunder der Welt? Gibt es da etwas, das unseren Augen verborgen bleibt? Vielleicht bedarf es nur eines magischen Augenzwinkerns, um in eine andere Welt schauen zu können. Taucht mit „Schimmerie Harztropf und das Sternenmeer“ in die geheimnisvolle Welt der Feen ein…

Die Nacht ist voller Geheimnisse

Eines schönen Sommerabends geht der Mond auf seine gewohnte Reise. Als er über dem Wolfsburger Stadtforst angekommen ist, fällt ihm ein kleines Funkeln auf. Im Schatten seines Lichtes feiern die Waldfeen ihr Sommerfest. Das ist etwas ganz Besonderes, denn nur in den Nächten des Neumondes verlassen die Feen ihre versteckten Quartiere. Die kleinen magischen Geschöpfe müssen aufpassen, dass sie nicht von den Menschen berührt werden. Im Nu würde ihre Magie erlöschen und das Licht aus ihren Flügeln und das Leuchten ihrer Augen für immer und ewig verschwinden. Sie wären nur noch einer unscheinbaren Motte gleich.

Schimmerie Harztopf Bild
© Biber & Butzemann

In jener Sommernacht machen sich zwei Freunde, nachdem die letzten Takte der Musik ausgeklungen sind, auf ihren Heimweg. Es sind die kleine Fee Schimmerie Harztropf und der Wolf Luminus, ihr treuer Gefährte. Sie genießen den gemeinsamen nächtlichen Spaziergang. Schimmerie erzählt ihrem Freund, von ihrem Wunsch, ein einziges Mal einen sonnenhellen Tag zu erleben. Wie es wohl wäre von Sonnenstrahlen geweckt zur werden, Sandburgen zu bauen oder bei Sonnenschein in einem bequemen Schaukelsessel auszuruhen? Ein Abenteuer zu erleben, das wäre Schimmeries Traum.

Plötzlich streift etwas direkt über Schimmeries Gesicht. Erstaunt blickt sie sich um. Ein dicker, dunkler Faden reicht vom Himmel bis zu ihnen herunter. Magisch angezogen, zieht die kleine Fee mit ganzer Kraft daran. Da macht es Ratsch und Plumps. Der Faden ist gerissen und ein kleines Etwas landet neben den beiden Freunden auf dem Waldboden. Es ist Himmeline Fadenflitz, Fadenflitzerin im Einsatz der Traumpatrouille 3.017. Die Fadenflitzer kümmern sich die Nacht. Sie nähen mit Traumfaden das nächtliche Himmelszelt und bestäuben es mit Sternenstaub. Nun hat aber Schimmerie ein Loch in den Nachthimmel gerissen. Langsam wird es im Wald taghell und die Tiere erwachen. Die Fugen von Tag und Nacht, Zeit und Raum sind völlig durcheinander geraten…

Schimmerie Harztopf Bild 2
© Biber & Butzemann

Ein magisches Feenabenteuer

Die Welt der Feen und Elfen zieht meine Kinder magisch in ihren Bann. Man sagt Feen seien Bestandteil des ewigen Zyklus von Werden und Vergehen. Kinder der Natur. Nicole Schaas „Schimmerie Harztropf und das Sternenmeer“* öffnet die Türen in das verborgene Reich und gibt einen tiefgehenden Einblick in die Welt der kleinen Naturgeister. Auf Schimmeries märchenhaften Spaziergang durch die Nacht fühlt man sich in eine andere Welt versetzt, die Michaela Frech mit ihren zauberhaften Illustrationen in ein feenhaftes Gewand kleidet. Eine einfühlsame Geschichte, die zum Träumen einlädt. Vielleicht ist es ja doch Magie, die das Gleichgewicht von Tag und Nacht aufrecht erhält?

Eure Janet

Daten zum Buch:
Autor: Nicole Schaa
Illustration: Michaela Frech
Erscheinungsjahr: 25. März 2016
Verlag: Biber & Butzemann
Altersempfehlung: 4 bis 11 Jahre
ISBN: 978-3-9424-2895-8
Bildquelle: © Biber & Butzemann

Gefällt euch das Buch, könnt ihr es hier kaufen:

Planetarium Wolfsburg

Schimmerie am Sternenhimmel

Am 15. Mai 2016 um 15 Uhr erwacht unter der Kuppel des Planetariums Wolfsburg die Welt von Schimmerie Harztropf unter dem nächtlichen Sternenhimmel zum Leben. Mit der kleinen Fee geht es in der Planetariumskuppel auf eine magische Abenteuerreise quer durch das Wolfsburger Hasselbachtal. Für die Umsetzung gibt es zusätzlich erstellte Panoramen und akzentuierte Spezialeffekte. Sprecher wie Wolfram Eicke, Beate Ohlendorf, Cinzia und Ricardo Rizzo leihen den Akteuren ihre Stimme und die Musik stammt aus der Feder des Wolfsburger Musikers Matthias Klingebiel. Um den richtigen Ton kümmerte sich die Wolfsburger Musikschule in Zusammenarbeit mit dem Tonstudio Lübeck.

Dauer des Programms ca. 60 Minuten. Altersempfehlung: ab 5 Jahren
Hier gibt es weitere Informationen zur der Veranstaltung:
Planetarium Wolfsburg

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