Schneeflöckchen, Weißröckchen

„Schneeflöckchen, Weißröckchen“: Wenn die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen und Wege, Straßen, Plätze, Gärten, Wiesen, Felder sowie Wälder mit einer glitzernden Schneedecke überziehen, dann zeigt sich der Winter von seiner schönsten Seite. Und die weiße Pracht bringt Freuden ganz besonderer Art mit sich: Schneeballschlacht, Rodeln, Schlittschuhfahren und Schneemannbauen…

Schneeflöckchen, Weißröckchen

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
wann kommst du geschneit?
Du wohnst in den Wolken,
dein Weg ist so weit.

Komm setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern,
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.

© Eulenspiegel

Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh’.

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
komm zu uns ins Tal.
Dann bau’n wir den Schneemann
und werfen den Ball.

Schneeflockenzauber

Autorin, Kindergartenleiterin und Lehrerin Hedwig Haberkern (1837–1901) verfasste als „Tante Hedwig“ Erzählungen für Kinder. In ihrem Werk „Tante Hedwigs Geschichten für kleine Kinder die Geschichte von der Schneewolke“ von 1869 ist das Gedicht „Schneeflöckchen vom Himmel“ erstmals erschienen. Mit diesem wollte sie Kindern den Zauber des Winters zeigen. Im Laufe der Zeit sind aus den herkömmlichen zwei Strophen vier geworden, mit ein wenig mehr und etwas verändertem Text.

„Schneeflöckchen, Weißröckchen“* erzählt davon, wie toll es ist und wie viel Spaß es macht, im Schnee zu spielen – zum Schlittenfahren losziehen, Figuren aus Schnee bauen oder eine Schneeballschlacht veranstalten. Wie zauberhaft die Schneekristalle Blumen ans Fenster malen oder funkelnd die Landschaft einhüllen. Unter einer weißen Decke zur Ruhe betten. Und diese herrlich fröhliche Winterzeit fängt Marc Müller in wundervoll-winterlichen Illustrationen einen. Zum Lesen, Entdecken und Mitsingen.

Eure Janet

PS: Von wem die uns bekannte Melodie stammt, ist nicht bekannt. Ursprünglich wollte Hedwig Haberkern, dass der Text auf die Melodie von Christian Overbecks „Wir Kinder, wir schmecken der Freuden so viel“ gesungen wird. Doch gab es immer wieder neue und andere Melodien, zu denen der Text veröffentlicht wurde. Erst Mitte des vergangenen Jahrhunderts hat sich die heutige Melodie eines unbekannten Komponisten durchgesetzt.

Daten zum Buch:
Text: nach einem Gedicht von Hedwig Haberkern
Illustration: Marc Müller
Melodie: Volksweise
Verlag: Eulenspiegel
Erscheinungsjahr: 12. September 2018
Altersempfehlung: 2 bis 4 Jahre
ISBN: 978-3-3590-1352-5
Bildquelle: © Eulenspiegel

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