Warum Nilpferde nie allein sind

Gemeinsam stark – viele Pflanzen und Tiere haben eine Möglichkeit gefunden, sich gegenseitig zu helfen. Im Meer, auf dem Festland und sogar unter der Erde. So sind Ameisen Babysitter für Blattlauseier, Zebras tragen kleine Vögel spazieren und Haie werden von Putzerfischen begleitet. „Warum Nilpferde nie allein sind: Außergewöhnliche Freundschaften in der Natur“ erklärt das Prinzip der Symbiose und zeigt außergewöhnliche Freundschaften in der Natur…

Warum Nilpferde nie allein sind

Es ist schön, wenn man einen Partner hat, auf den man sich verlassen kann. Zusammen ist es zum Beispiel einfacher, Futter zu suchen oder sich vor Räubern zu schützen. Diese Art von Beziehung nennt man Kooperation. Eine für beide Seiten vorteilhafte Beziehung, um sich gegenseitig zu helfen, ist auch der Mutualismus. Ohne Bienen, Käfer und anderen kleinen Helfern, würden Pflanzen nicht wachsen können.

© Loewe Verlag

Zebras und Madenhacker

Wenn sich Zebras von ihrer schönsten Seite zeigen wollen, nutzen sie die Dienste des kleinen Vogels Madenhacker. Mit seinem Schnabel pflegt er Tierfelle. Er pickt Insekten heraus, kämmt das Fell und säubert es. Madenhacker halten sich immer in der Nähe von Tierherden auf und stehen so rund um die Uhr zur Verfügung.

Flusspferde und Fische

Flusspferde leben in Gebieten mit viel Wasser und verbringen eine Menge Zeit darin. Sie sind von mehreren Helfern umgeben, die ihnen einen kompletten Reinigungsservice anbieten. So schwimmen Fische der Gattung Labeo in ihrem Mund herum und putzen Zunge sowie die Mundhöhle. Ein karpfenähnlicher Fisch hingegen entfernt Algen, Parasiten und tote Hautzellen.

Haie und Schiffshalter

Haie zählen zu den Meeresräubern. Und doch sind sie von einem Gefolge aus kleinen Fischen umgeben. Schiffshalter heften sich bei Bedarf mit Saugplatten an deren Körper und kümmern sich um deren Gesundheit. Als Gegenzug für diesen Service werden sie von den Haien beschützt und bekommen manchmal sogar Futter von ihnen.

© Loewe Verlag

Außergewöhnliche Freundschaften in der Natur

Wunderwelt Natur: In „Warum Nilpferde nie allein sind: Außergewöhnliche Freundschaften in der Natur“* geht es auf eine spannende Entdeckungsreise zu einem ganz erstaunlichen Phänomen der Natur. Symbiosen, Kooperationen oder der Mutualismus sind ganz besondere, komplexe und eigenwillige Zweck- und Lebensgemeinschaften in der Tier- und Pflanzenwelt.

Pavla Hanáčková erklärt diese wechselseitigen Netzwerke des Lebens kindgerecht und sehr anschaulich. Wissenswerte Fakten und Zusammenhänge des Miteinanders bei beispielsweise Pandas & Bakterien, Antilopen & Paviane oder Faultiere & Motten sind zur besseren Übersicht in kleine Schaukästen unterteilt und in den lustig-spektakulären Illustrationen von Linh Dao eingefangen. So macht Lesen schlau und Wissen einfach Spaß…

Eure Janet

PS: Das Buch ist in der Reihe „Naturkind“ des Loewe Verlages erschienen. Die Bücher werden in Deutschland hergestellt, bestehen bis zu 90% aus Recycling-Papier und enthalten Farben auf Pflanzenölbasis.

Daten zum Buch:
Autor: Pavla Hanáčková
Illustration: Linh Dao
Übersetzung: Bea Reiter
Erscheinungsjahr: 24. Juli 2018
Verlag: Loewe Verlag
Altersempfehlung: 6 bis 8 Jahre
ISBN: 978-3-7432-0047-0
Bildquelle: © Loewe Verlag

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