Emily Bones – Die Stadt der Geister

Stellt euch vor: Ihr wacht auf, um euch herum ist tiefe Dunkelheit und ihr findet euch in einem Grab wieder. Ein gruseliger Albtraum? Doch genau das passiert der 13-jährigen Emily. In der Nacht von Halloween erwacht sie in „Emily Bones – Die Stadt der Geister“ in einem Sarg und soll fortan als Geist auf einem Pariser Friedhof leben. Emilys Leben wurde gestohlen und sie will es zurück…

Emily Bones – Die Stadt der Geister

Es ist die Dunkelheit, die Emily weckt. Emily ist fassungslos, wie erstarrt und glaubt zu träumen. Sie liegt in einem Sarg! Das kann nur ein schlechter Scherz ihrer Freundin Lisa zu Halloween sein. Und doch entpuppt sich der Albtraum als Wirklichkeit: Emily ist gestorben und nun ein Wesen aus dem Refugium der Nacht – der Welt der Schattenspieler, Nekromanten, Wiedergänger und Gespenster. Für sie als Geist ist der Friedhof Père Lachaise in Paris ihr neues Zuhause, die Welt außerhalb existiert nicht mehr.

Als Neuankömmling wollen ihr die anderen Friedhofsbewohner die Eingewöhnung erleichtern. Sie soll Aufgaben in der Grabpflegekolonne übernehmen und erhält Gruppentherapiesitzungen, um mit der Existenz als Geist zurechtzukommen. Aber Emily findet heraus, dass sie keines natürlichen Todes gestorben ist. Sie wurde ermordet und denkt gar nicht daran, sich damit abzufinden. Emily will sich ihr gestohlenes Leben zurückholen und wieder zu ihrer Familie. Nur ist das gefährlicher als gedacht, denn die Anderwelt wird vom finsteren Fürsten der Untoten bedroht…

© Thienemann-Esslinger

Schaurig-schöner Lesestoff

Mit ihrem New-Adult-Roman „Emily Bones – Die Stadt der Geister“* überzeugt Gesa Schwartz mit einer ungewöhnlichen Idee, einem morbid-angehauchtem Setting und einer Atmosphäre, die Gänsehaut verspricht. Dazu packt sie ein wenig Humor, ganz viel Gefühl und Spannung. Leider erinnert der Schreibstil teilweise an eine Achterbahnfahrt – mühsam, sich in die Länge ziehende beschreibende Szenen wechseln sich zu schnell mit actiongeladenen Zeitabläufen ab. Hier bleibt ein wenig der Tiefgang auf der Strecke. Und doch ist es trotz der kleineren Schwächen definitiv eine klare Leseempfehlung. In Emily Bones steckt eine Menge Potenzial.

Eure Janet

Daten zum Buch:
Autor: Gesa Schwartz
Design: Felicitas Horstschäfer
Verlag: Planet! von Thienemann-Esslinger
Erscheinungsjahr: 17. Juli 2018
Altersempfehlung: ab 10 Jahre
ISBN: 978-3-5225-0565-9
Bildquelle: © Thienemann-Esslinger

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4 Gedanken zu „Emily Bones – Die Stadt der Geister

  • 9. November 2018 um 6:50
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    Oh, das klingt toll! Danke für den Buchtipp! Das muss ich unbedingt meiner Tochter zeigen. Sie liebt die Finstersteins, Johnny Sinclair und House of Ghosts und ich glaube, Emily Bones würde ihr auch gefallen.

    Antwort
    • 9. November 2018 um 7:08
      Permalink

      Liebe Melli,

      das kann ich mir dann auch wunderbar vorstellen.

      Liebe Grüße
      Janet

      Antwort
  • 1. November 2018 um 22:02
    Permalink

    Echt ab 10 Jahren?! Ich glaube, das würde ich selbst nicht lesen…

    Antwort
    • 2. November 2018 um 8:30
      Permalink

      Liebe Nele,

      ja, der Gruselfaktor ist hier defintiv gegeben. Aber zielgruppengerecht umgesetzt. Da gibt es schon noch gruseligere Lektüre, für die diese Altersempfehlung angegeben ist, wie beispielsweise die “Gänsehaut”-Reihe von R.L.Stine oder die “Johnny Sinclair”-Reihe von Sabine Städing basierend auf der “John Sinclair”-Reihe. Ich denke, wenn man das Genre mag (und jedes Kind ist anders), dann weiß man worauf man sich einlässt.

      Liebe Grüße
      Janet

      Antwort

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