Das NEINhorn

Im Herzwald da wohnt eine Einhornfamilie. Samt kleinem knuddelig-kuscheligen Einhörnchen. Hier haben sich alle flauschig lieb. Doch das kleine Einhorn hat eines Tages keinen Bock mehr auf die lila-rosa Zuckerwatteglückskleewelt. Nein. Es will lieber „Das NEINhorn“ sein. Nein! Was? Doch! Na und…

Das NEINhorn

Der Herzwald ist das Land der Träume. Die Steine sind rosarot und aus Plüsch. Die Wolken bestehen aus Zuckerwatte. Die Blumen sind so groß wie Bäume. Zu essen gibt es nur Kekse. Dort scheint immer die Sonne. Hier wohnen schnickeldischnuckelige Einhörner und Feen. Eines Tages kommt hier ein kleines Einhorn zur Welt. Die Mähne flauschig und das Fell superflauschig. Richtig zuckerzauberhaft süß. Und trotzdem hat es oft das Gefühl am falschen Ort zu sein. Das kleine Einhorn mag keinen Glücksklee, Kuschelwölkchen oder Engelknuddeln. Es will nicht lilalieber oder gliglaglücklich sein. Nein!

© Carlsen

Das NEINhorn ist genervt und will nur seine Ruhe. Den ganzen Tag im Schlamm baden, angedatschte Äpfel essen, niedliche Katzenbabys auf Bäume jagen und Spaß haben. So macht es sich auf in die Welt. Dabei trifft es am Fluss einen Waschbären, äh WASbären, der nicht gut hört. Zusammen trotten sie los ins Nirgends. An einem Hügel versperrt ihnen ein Hund den Weg. Dem echt alles schnuppe ist. NahUND. Zu dritt geht es weiter. Bis sie zu einem Turm kommen, in dem eine Prinzessin eingesperrt ist. Die KönigsDOCHter ruft um Hilfe. Ob ihr die drei ihr helfen sollen? Nein! Was? Doch! Na und…

© Carlsen

Ungewöhnlich famoser (Vorlese-)spaß

Muss ein Buch immer pädagogisch wertvoll sein und eine Botschaft vermitteln? Was? Nein! Doch! Oohhh, schade. Wenn ihr so denkt, dann lasst die Finger von Marc-Uwe Klings „Das NEINhorn“*. Das werdet ihr hier garantiert nicht finden. Dafür umso mehr brillanten Humor, herrlichen schrägen Wortwitz und eine ganz außergewöhnliche Geschichte. Abseits des konventionellen Mainstreams. Mit Brüchen innerhalb der Erzählung und vielen, vielen Wiederholungen.

Ein gekonnter Spagat, den die Illustrationen von Astrid Henn großartig unterstreichen und hervorheben. Chapeau! Braucht es immer eine abschließende Zusammenfassung zu einem Buch? Was? Nein! Doch! Oohhh, schade. Hier lasse ich eurer eigenen Fantasie diesmal viel Spielraum. Lest selbst und interpretiert so viel ihr gern wollt. Ich kann nur eines sagen, es macht irre viel Spaß. Für Klein und Groß. Ein Kunststück.

Eure Janet

PS: Absolutes Highlight des Buches sind die letzten zwei Seiten über Tiere, die uns häufig im Alltag begegnen. Unbedingt einen Blick wert.

Daten zum Buch:
Autor: Marc-Uwe Kling
Illustration: Astrid Henn
Verlag: Carlsen
Erscheinungsjahr: 5. Oktober 2019
Altersempfehlung: 3 bis 6 Jahre
ISBN: 978-3-5515-1841-5
Bildquelle: © Carlsen

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5 Gedanken zu „Das NEINhorn

  • 6. Dezember 2019 um 7:37
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    Meine Tochter hat heute Morgen dieses Buch vor der Tür gefunden ( vermutlich war der Nikolaus da-)). Ich kann nur bestätigen: diese Buch ist das allerbeste und witzigste Buch überhaupt! Wir haben beim Vorlesen tränen gelacht! Eine absolut außergewöhnliche Geschichte, die in keinem Kinderzimmer fehlen darf!

    Liebe Grüße
    Evgenia

    Antwort
  • 15. November 2019 um 13:15
    Permalink

    Hey, das klingt ja richtig toll! Ich find Marc-Uwe Klings Humor klasse und Wortspielwitze auch! Das schau ich mir auf jeden Fall an, für meine Tochter und für mich ;) Lg, Kathrin

    Antwort
    • 15. November 2019 um 13:58
      Permalink

      Liebe Kathrin,

      ich kann es einfach nur ans Herz legen.

      Liebe Grüße
      Janet

      Antwort
  • 15. November 2019 um 11:57
    Permalink

    Haha,…. ich musste jetzt schon herzlich lachen. :-) Das klingt super! Muss ich mir unbedingt näher anschauen. Wir lieben Einhörner und hatten es bisher immer nur mit der Sorte “Zuckerwatteglückskleewelt” zu tun. Wir sind gespannt auf diesen Lesespaß. ;-)

    LG und ein schönes Wochenende
    Nele E.

    Antwort
    • 15. November 2019 um 13:57
      Permalink

      Liebe Nele,

      dann wünsche ich euch schon einmal ganz viel Spaß beim Lesen! Der Blick über die Grenzen der “Zuckerwatteglückskleewelt” lohnt sich…

      Liebe Grüße
      Janet

      Antwort

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